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Ein Selbstversuch,
eine Absage an rationalisierte, verkappte Verschwendung,
ein Experiment contra die Produktivität.

Verschwendung findet statt.

Diskussionen rund um 'die Nachhaltigkeit' beschäftigen weite Teile unserer Gesellschaft und haben zunehmend Einfluss auf unser tägliches Handeln. Häufi g werden dabei Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz bzw. Vermeidung von Verschwendung als probates Mittel für eine 'nachhaltige Zukunft' präsentiert.

Dieser Ansatz ist zum Scheitern verurteilt, folgt man der Argumentation von Georges Bataille (1897-1962). Nach Bataille ist Verschwendung ein unvermeidbares, auf den Grundgesetzen der Natur beruhendes Phänomen. Das Bestreben, 'Verschwendung abzuscha ffen', führt lediglich zu einer Kanalisierung der überschüssigen Energien in Richtung Gewalt, Krieg und anderen unheilvollen Ersatzhandlungen.

Bataille eröffnet mit seiner Sichtweise Handlungsspielräume, die im Klima der Öko-Effizienz kaum genutzt werden. "Die Wahl des Ausschwitzens, die uns gefallt" (Bataille in "Der verfemte Teil") ist eine Auff orderung zu bewusst gestalteten und intensiv erlebten Akten der Verschwendung. Ob Orgien, Exzesse oder Opferbringungen: Momente des Überflusses ersetzen verkappte, rationalisierte
Verschwendung. Lustvolles Erleben ersetzt krampfhafte Vermeidung.

Verschwendung wird gestaltet.

Die Zerstörung von Ressourcen in Form von Opferbringungen stellt für Bataille die höchste Form der Verschwendung dar. Diesem Ansatz folgt die Arbeit "Verschwendung findet statt." in experimenteller Form.